// Leistung
Legacy-Modernisierung und Reverse Engineering
Behutsame Weiterentwicklung, Reverse Engineering und schrittweise Ablösung für die Delphi-, Oracle-PL/SQL- und Java-Anwendungen, auf denen Ihr Tagesgeschäft beruht.
Bewährte Systeme erhalten und gezielt verbessern
Viele Unternehmen arbeiten täglich mit Software, die vor zehn oder zwanzig Jahren entstanden ist: Delphi-Anwendungen, Oracle-Datenbanken voller PL/SQL-Logik, Oracle Forms, ältere Java-Systeme. Sie laufen stabil, aber jede Änderung fühlt sich riskant an, und die ursprünglichen Entwickler sind längst nicht mehr da. Wir übernehmen diesen Code, ändern ihn mit Sorgfalt und modernisieren Schritt für Schritt, statt alles auf eine Neuentwicklung zu setzen.
- DelphiWartung und neue Funktionen, Umstieg auf aktuelle Compiler- und Komponentenversionen, Ablösung veralteter Datenbankzugriffe und Migrationspfade.
- Oracle PL/SQL und FormsPackages, Prozeduren und Trigger; Fehlerbehebung, neue Geschäftsregeln, Performance-Tuning und Überführung von Forms-Logik in Webanwendungen.
- JavaUmstieg älterer Java-Anwendungen auf ein aktuelles LTS-Release, Aktualisierung von Bibliotheken und Sicherheitsständen, modernisierter Build.
- SchnittstellenAnbindung von Altsystemen an neue Anwendungen über Dateien, Datenbanken und APIs, inklusive automatisierter und überwachter Dateiübertragung.
Reverse Engineering: vom Altsystem zur modernen Architektur
Wenn die Dokumentation fehlt und niemand mehr weiß, warum sich das System so verhält, rekonstruieren wir es aus dem Bestand: Quellcode, Datenbankschema, Stored Procedures, Berichte, Konfiguration und beobachtetes Verhalten. Das Ergebnis ist eine schriftliche Spezifikation mit automatisierten Tests, die die tatsächlich gelebten Geschäftsregeln festhalten. Auf dieser Grundlage lässt sich das System in modernen Sprachen und Frameworks neu aufbauen, etwa mit Java/Spring, Python, Web-Oberflächen in TypeScript und REST-APIs auf PostgreSQL oder Oracle, ohne dass Fachwissen verloren geht, das nur im alten Code steckt.
- Code- und Datenanalyse: Abhängigkeitsübersichten, Aufrufgraphen, Datenflüsse und ein Glossar der Fachbegriffe.
- Charakterisierungstests: Tests, die das heutige Verhalten des Altsystems festhalten, damit sich die Gleichwertigkeit des neuen Systems belegen lässt.
- KI-gestützte Analyse: lokale KI-Werkzeuge beschleunigen die Einarbeitung in große Codebestände; jedes Ergebnis prüft ein Ingenieur. Ihr Quellcode verlässt dabei nicht Ihre Kontrolle.
- Strangler-Ansatz: Modul für Modul bzw. Maske für Maske wird hinter einer stabilen Schnittstelle ersetzt, der Betrieb läuft weiter.
Warten, modernisieren oder ablösen
- Analyse: Code, Datenbank und Build verstehen; dokumentieren, wie das System funktioniert und wo die Risiken liegen.
- Stabilisierung: reproduzierbarer Build, Versionsverwaltung, Behebung dringender Fehler und Sicherheitslücken.
- Schrittweise Modernisierung: ein Teil nach dem anderen, jeder Schritt getestet und auslieferbar.
- Ablösung, wo sie sich lohnt: Wenn eine Neuentwicklung sinnvoll ist, planen wir sie modulweise mit Parallelbetrieb von Alt und Neu.
Häufige Fragen
Können Sie mit Code ohne Dokumentation und ohne die ursprünglichen Entwickler arbeiten?
Ja, das ist der typische Fall. Wir analysieren Code, Datenbank und Verhalten und hinterlassen Ihnen eine Dokumentation, die es vorher nicht gab.
Sollten wir unsere Altanwendung komplett neu entwickeln?
Selten auf einen Schlag. Eine Neuentwicklung im Big Bang ist teuer und riskant. Meist empfehlen wir, zuerst zu stabilisieren und dann Teile schrittweise abzulösen, damit sich der Nutzen früh zeigt und das Risiko gering bleibt.
Auf welche Sprachen und Frameworks migrieren Sie?
Auf das, was zu Ihrem Team und Ihrer Umgebung passt, häufig Java (Spring Boot), Python, Web-Oberflächen in TypeScript und REST-APIs auf PostgreSQL oder Oracle Database.
Setzen Sie KI zur Analyse unseres Codes ein?
Nur mit Ihrer Zustimmung und nur mit lokalen Modellen auf Infrastruktur, die Sie kontrollieren. KI beschleunigt das Lesen; jedes Ergebnis wird von einem Ingenieur geprüft.